Der Loop-Approach ist ein Framework, mit dem es gelingt, Organisationen ganzheitlich und von innen heraus zu transformieren. Der Ansatz basiert auf Methoden aus der Holokratie, Gewaltfreien Kommunikation, Getting Things Done uvm. Ziel ist es, die Organisation agiler zu gestalten, ihr eine eigene Ausrichtung nach einem sinnstiftenden Zweck zu geben, Verantwortung sinnvoll zu verteilen und interne Kommunikations- und Transformationsfähigkeit zu stärken.
Der Prozess orientiert sich entlang der 7 Tugenden effektiver Organisationen:
Teams werden als zentrale Komponente einer Organisation verstanden. Um die Gesamtorganisation zu transformieren, wird daher bei ihnen angesetzt. Sie befassen sich in einem strukturierten Prozess gemeinsam und interaktiv mit Rollen, Meetings, Feedback- und Konfliktkompetenzen. Das Bild eines Loops bringt zum Ausdruck, dass Teams einen eigenen, fortlaufenden Prozess finden, der sie befähigt, sich und ihrer Organisation immer wieder ein Update zu geben.
Der Loop besteht aus 3 Modulen á 2 Workshop -Tagen. Zwischen den Modulen liegen 4-6 Wochen, in denen das Team das Erlernte anwendet und ausprobiert. Teams (bis zu 14 Personen) durchlaufen einen gesamten Loop jeweils zusammen. Versetzt können sich weitere Teams so auf den Weg in die Selbstorganisation machen. In großen Unternehmen empfiehlt es sich, dass einige Teammitglieder selbst die Weiterbildung zum internen Loop-Approach-Trainer besuchen, damit sie Stück für Stück die externen Trainer*innen ablösen können. So kann sich die Organisation stetig und völlig selbständig von innen heraus transformieren.
Modul 1: Klarheit
Wir starten die Transformation mit der Basis guter Zusammenarbeit: Klarheit. Das Team findet einen gemeinsamen Purpose und Ziele, die das Fundament für selbstorganisiert arbeiten sind. Die im Team vorhandenen Kompetenzen und Aufgaben werden sichtbar gemacht und zu gut genutzten Potentialen.
Das erste Modul ist in drei Bausteine unterteilt
1. Klare Ausrichtung: Wofür existiert das Team, was ist sein Daseinsgrund?
2. Gut genutzte Potenziale: Welche Kenntnisse und Fähigkeiten bringen die Teammitglieder ein?
3. Verteilte Verantwortlichkeiten: Wie verteilen sich die Verantwortlichkeiten im Team auf Rollen?
Modul 2: Ergebnisse
Nach einer mehrwöchigen Praxisphase, in der Erlernte aus Modul 1 im Alltag erprobt und integriert wurden, wird zunächst sichergestellt, dass die Ergebnisse aus Modul 1 auch im Team gelebt werden und überprüft, ob es Anpassungsbedarf gibt.
Im diesem Modul beschäftigt sich das Team damit, wie es seine Potenziale und Intentionen in bestmögliche Ergebnisse umsetzen kann
Modul 2 gliedert sich in 2 Bausteine:
4. Individuelle Effektivität: Wie kann jedes Teammitglied einzeln effektiv sein und sich selbst organisieren?
5. Effektivität als Team: Wie kann ein Team sich gut abstimmen, Meetings und Tools gut nutzen, um gemeinsam effektiv zu sein?
Modul 3: Evolution
Das dritte und finale Modul dreht sich um die Frage, wie das Team künftig ohne externe Begleitung Probleme in der Organisation lösen kann und den Loop in Schwung hält und anpassungsfähig bleibt.
Modul 3 ist in zwei Bausteine gegliedert:
6. Anpassungsfähigkeit: Wie verändern wir die Struktur der Organisation? Wie geben wir uns neue Regeln? Wie schaffen und verändern wir Rollen?
7. Feedback- und Konfliktkompetenz: Wie geben wir uns als Team regelmäßig Feedback, das unsere Arbeit verbessert und unsere Beziehungen stärkt? Wie lösen wir alle Konflikte konstruktiv auf, um sie als Treibstoff der Entwicklung nutzen zu können.
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